25 Jahre Jugendzeltlager

Zum nunmehr fünfundzwanzigsten Mal fand in der ersten Sommerferienwoche das Zeltlager des Jugendrotkreuz Fürstenfeldbruck statt.

Zum Jubiläum reisten bereits am Freitag die Betreuer sowie Ehemalige an den Chiemsee, um gemeinsam auf vergangene Zeiten zurückzublicken und Hauptorganisator Sascha Meinhardt für seine Arbeit zu Ehren.

Am nächsten Tag starteten bereits am Vormittag auch die 70 Kinder von Jugendrotkreuz und Wasserwacht in Fürstenfeldbruck, um nach einer ersten Eispause gut gelaunt ihre Großraumzelte und Tipis auf dem Zeltplatz zu beziehen.

Die folgenden Tage waren gefüllt mit Spiel, Spaß und Action: Klettern in der Kletterhalle, Gipsmasken formen, Armbänder flechten, Lagerfahne malen und Großfeldspiele wurden durch die „Betreuer-Bande“ realisiert. In den Abendstunden traf man sich am Lagerfeuer zum Geschichten lesen und Lieder singen. Einmal im Lager stellte sich den Kindern auch die Möglichkeit die Betreuer bei der Nachtwache zu unterstützen.

Hilfsbereite Kinder wurden mit Freuden vom Küchenteam in die Vorbereitungen für das Essen miteinbezogen und so wurde die insgesamt 91-köpfige Gruppe beispielsweise mit 250 Scheiben Armen Rittern, insgesamt 20kg Nudeln, 24kg Bratkartoffeln, Milchreis und Kaiserschmarrn versorgt. Für das zweimalige Grillen am Abend wurden beim örtlichen Metzger Käseknacker und Fleisch bestellt, der Chieminger Bäcker lieferte jeden Morgen bis zu 150 Semmeln.

Die wenigen Schönwettertage wurden genutzt, um am Chiemsee zu baden und Minigolfen zu gehen.

Ein Highlight stellte dieses Jahr die Floßfahrt auf der Alz, auf welche ein Besuch bei der Seebrucker Wasserwacht folgte. Jene ermöglichte es der Gruppe die Wachstation sowie die Rettungsboote zu bestaunen und sogar eine Runde auf dem See zu drehen. Ein weiterer Ausflug führte ins Schwimmbad Badria in Wasserburg, welches mit vier Rutschen, großem Außenbereich und Trampolinen die Kinderherzen höherschlagen ließ.

Nach neun Tagen Vollgas hieß es am Sonntag dann Koffer packen, Feldbetten zusammenlegen und Zelte abbauen. Abends wurden die Kinder wohlbehalten ihren Eltern zurückgebracht. So ging nicht nur das diesjährige Zeltlager zu Ende, sondern auch das letzte Zeltlager für Sascha Meinhardt. Dieser begibt sich nun, nach 25 Jahren im Dienste der Jugendfreizeit in den „Zeltlageruhestand“. Dank viel Anleitung und einem eingespielten Betreuerteam hinterlässt er jedoch einen geebneten Weg für die nächsten Jahre. So brauchen sich die Kinder -und auch ihre Eltern- keine Sorgen um die erste Sommerferienwoche 2020 zu machen.

Bildergalerie 25. Zeltlager

 

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