Jugendzeltlager 1996

1996 ging es dann nach Tapfheim bei Donauwörth. Ein sehr einprägsames Lager. Wir sind sinnbildlich im Matsch versunken.

Der erste (und letzte) Platz bei dem wir direkt am Wasser (ca. 25cm) die Zelte aufgebaut hatten. Klar das eventuelle hintere Eingänge sehr gut verschnürt worden sind J An eine Nachtwache kann ich mich noch gut erinnern… Es ist 2 Uhr Nachts, eigentlich Zeit die Nachtwachenkinder zu wechseln. Die Jungs, welche von 2 bis 7 Uhr machen wollten hatten aber keine Lust mehr. So fragten die zwei, die ja schon bis 2 gemacht hatten ob sie nicht weiter machen könnten. Ok! Zu deren ungunsten zog dann gegen 4 Uhr ein feiner Nebel über dem See auf (Die Feuerstelle war ja auch nur 4m vom Ufer entfernt) und dann fragten mich die zwei doch allen Ernstes, ob ich nicht eine Gruselgeschichte erzählen könne… Harhar – Also mal schnell „The Fog - Nebel des Grauens“ Jugendgerecht umgebaut…….. Naja die zwei hatten wohl ihren Spaß!

Dieses Jahr hatten wir endlich unsere erste Lagerfahne – und was für eine. Stolze 2x3m oder vielleicht auch größer. Nun wurde von der benachbarten Gruppe auch gleich versucht bei uns einen Fahnenklau zu organisieren – Aber nicht mit uns. Zum Schluss hatten wir deren Wimpel und sie durften einen Abwasch für uns machen – unsere Kinder sind halt die Besten J

Apropos Abwasch – da fällt mir ja glatt die Sache mit den Schinkennudeln ein. Ja, eigentlich sollte es Schinkennudeln geben, aber wenn man nicht aufpasst und sich verratscht, dann werden aus al Dente gekochten Schraubnudeln eine eher zähe Nudelpampe. Hmm, den Schinken noch rein, ein wenig Gewürz und noch ein Schuss Ketchup = den Kindern hat’s geschmeckt und uns auch!

Hier konnten die Kinder auch ihre künstlerische Ader beweisen. Solang es zwar trocken aber keine Badetemperaturen hatte, wurde u.a. viel mit Gips gearbeitet und Freundschaftbänder geflochten.

Bildergalerie Jugendzeltlager 1996

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